15.04.2009

Kleine Browserstatistik

Mittlerweile gibt es ja eine unüberschaubare Anzahl an Browsern, daher ist es zwingend notwendig, zu wissen, was der User verwendet um Ihre Webseiten zu betrachten. Daher habe ich mich auf die Suche nach der aktuellen Browserstatistik gemacht.

Aktuelle Statistik

Firefox: 53,6 %
Internet Explorer: 36,9 %
Opera: 3,3 %
Safari: 3,2 %

Browserversionen:

IE7: 69 %
IE6: 25 %
IE8: 6 %

Quelle: http://www.browser-statistik.de

Firefox hat den IE vom Stockerl verdrängt und das zu Recht. Der FF wird immer beliebter, sowohl bei Entwicklern als auch bei Internetneulingen. Automatische Updates und immer wieder neue Features machen diesen Browser zu einem interessanten, lebendigen und nützlichen Werkzeug.

Zwar sollen durch IE8 viele Probleme, die in den Vorversionen des IEs bestanden haben, ausgemerzt werden. Von Sicherheit und Vereinfachung wird geredet. Aber ob diese auch gehalten werden, die Versprechungen, die wir bereits seit IE7 hören? Nunja, wir bleiben gespannt. Es gibt ja bereits eine Beta-Version des IE8, die seit Wochen zum Download angeboten wird. Dennoch hat der IE6 noch immer einen 25 % IE-Anteil, aber auch dieser sinkt. Dies ist sicherlich ein Grund für den FF in die Höhe zu steigen, denn auch viele Unternehmen, die den IE6 nutzen mussten, können und dürfen nun auch den FF verwenden. Natürlich müssen Webdesigner diesen noch in ihren Arbeiten miteinbeziehen. 25 % mag nach wenig aussehen, aber dennoch ist der Anteil noch recht hoch. Erst wenn der Anteil bei unter 5 % liegt, kann man den IE6 mit ruhigem Gewissen ignorieren – das ist meine Meinung.

Opera, der Browser für Anspruchsvolle und Individualisten. Ich schätze ihn sehr. Ein schmaler schnörkelloser Browser, der gerade für Vielsurfer eine Menge bietet. Sicherlich kein Browser für Anfänger oder Gelegenheitssurfer oder jene, die mal schnell ihre Webmailaccounts checken wollen. Dieser Browser verlangt und bietet mehr. Gerade für Entwickler und Webdesigner ein Hilfsmittel der Sonderklasse. Elegant und schön und unzählige Möglichkeiten diesen zu konfigurieren. Seit man ihn kostenlos downloaden kann, steigt die Beliebtheit dieses Browsers unaufhörlich und gehört zum Standardwerkzeug eines jeden Webdesigners.

Safariein bisschen Mac auch für Dich, wie ich stets zu sagen pflege. Klein, unspektakulär und doch ein bissl elitär. Sicherlich keine Augenweide und seine Möglichkeiten höchst beschränkt. Jedoch rendert der Safari Schriften sehr schön und die Inhalte einer Webseite erscheinen gleich noch schöner. Aber auch dieser Browser hat so seine Tücken und erfüllt nicht oft das Entwicklerherz mit Freude. Durch das besondere Rendern der Schriften, werden oft Elemente unterschiedlich dargestellt oder die Positionen von Elementen stimmen nicht mit den tatsächlichen Positionswerten überein. Safari ist sicherlich ein guter Browser für Surfer, die wenig Anspruch haben, die letztendlich "nur" surfen. Ein hübscher Browser, die ein wenig Mac-Flair haben möchten.

14.04.2009

Teil 8: Links sind nicht gleich Links

Grundsätzlich: Ein Link verlangt stets eine Aktion des Users. Sei es das Ansteuern einer anderen Webseite, Navigieren innerhalb einer Webseite, Herunterladen eines Dokuments oder das Öffnen des E-Mailprogrammes, um eine Mail zu verschicken.

Doch wie sieht so ein Link in der Regel aus? Meistens unterstrichen und in einer anderen Farbe. Das finden wir auf vielen Seiten. Doch ein Link kann noch „bezeichnender“ sein. Er kann zum Einen mehr Informationen über die verlinkte Seite bieten, zum Anderen kann er auch Orientierungshilfe sein.

Wenn wir uns einen Link aus Usersicht betrachten, finden wir vier mögliche Zustände.
  1. der unbesuchte Link – (der "jungfräuliche" Zustand :-) eines Links)
  2. der besuchte Link
  3. der "bewegte" Link – wenn wir mit der Maus darübergleiten
... und dann gibt es den "aktiven" Link. Dieser stammt aus der Internet-Urzeit, als es noch sehr langsame Modems gab. Der "aktive" Link wurde sichtbar, wenn ein Link angeklickt und die Seite geladen oder das E-Mailprogramm geöffnet wurde.

Dieser Zustand wurde aber immer unbedeutender, da heutzutage die Internetgeschwindigkeit kaum eine Rolle mehr spielt und wir "sehen" den aktiven Link kaum noch. Dennoch ist er ein wichtiger Teil einer Link-Zustandsfolge und wird auch immer noch in diversen "stylesheets" verwendet.

Es gibt einen weiteren Zustand, der selten verwendet wird. Auf barrierefreien Seiten findet man ihn häufiger, auf üblichen Webseiten so gut wie nie. Dieser Zustand wird "focus" genannt.

Den "focus" erkennt man, wenn mab mit der Tabulatortaste den Link ansteuert. Somit wird der User informiert, dass die Steuerung auf dem Link ruht und nun durch die Entertaste dem Link gefolgt werden kann. Dies stellt ein wichtiges Orientierungswerkzeug dar – vor allem für Zielgruppen, die vermehrt Unterstützung bei der Navigation von Webseiten benötigen.

Links benötigen aber noch andere Informationen. Selten sind sie betitelt – sprich – erst wenn man die Seite geöffnet hat, weiß man, wo man tatsächlich ist. Zur Vereinfachung gibt man dem Link einen kurzen, aber aussagekräftigen Titel.

Bei komplexen Webseiten werden auch interne Links mit einem Titel versehen. So erfährt der User, welche Informationen sich unter dem Link verbergen und kann sich einen Überblick über die gesamte Webseite verschaffen.

In Navigationsleisten empfiehlt es sich, Menüpunkte mit "accesskeys" zu versehen. Obwohl im letzten Newsletter bereits auf das Thema eingegangen wurde, möchte ich die Vorteile des "accesskeys" noch mal hervorheben.

"Accesskeys" werden benutzt, um die Navigation innerhalb einer Webseite zu erleichtern. Mittels "accesskeys" ist es möglich, mit der Tastatur durch die Webseite blättern. Der User ist somit nicht auf die Maus angewiesen. In "accesskeys" werden ausschließlich Ziffern verwendet, da die meisten Buchstaben bereits durch das Betriebssystem mit "shortcuts" belegt sind. Jeder Browser hat seine eigene Bedienungsanleitung, wie man "accesskeys" aktiviert.

Mehr zur Benutzung "accesskeys" finden Sie auf meiner Webseite im Glossar.
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